Versorgung von Schlaganfallpatienten im Klinikum Saarbrücken (MOSAR-Zusatzprotokoll 2.4)
Das Zusatzprotokoll wurde am 10. Juli 2026 unterzeichnet.
Es ermöglicht die Versorgung von Schlaganfallpatienten, bei denen zur Entfernung eines Blutgerinnsels in einem hirnversorgenden Gefäß eine Thrombektomie vorgenommen werden muss. Der Eingriff erfolgt in der Regel mit einem Katheter, der in eine Arterie eingeführt wird. So kann das Gehirn wieder mit Sauerstoff versorgt und das Absterben des Gewebes verhindert werden.
Patienten, die mit einem Schlaganfall in einem Krankenhaus in Forbach, Sarreguemines oder St. Avold eingeliefert werden, können nun in das Klinikum Saarbrücken verlegt werden, ein ausgewiesenes neurovaskuläres Zentrum mit besonderer Expertise im Bereich der interventionellen Schlaganfallversorgung. Die Verlegung der Patienten erfolgt in enger Absprache zwischen französischen und deutschen Neurologen.
© Klinikum Saarbrücken
Die räumliche Nähe bedeutet einen erheblichen Zeitgewinn bei der Behandlung und ermöglicht damit die Vermeidung bleibender Schäden. Nach postinterventioneller Stabilisierung werden die Patienten zur Weiterbehandlung in das Krankenhaus in Forbach rückverlegt.
Der Wortlaut des Zusatzprotokolls kann in Kürze auf der Website von Cleiss abgerufen werden.
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