Bürgerbeteiligung

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Im Bereich Bürgerbeteiligung setzt sich der Eurodistrict SaarMoselle für eine stärkere Einbindung der Bewohner*innen der Grenzregion in dessen Ausgestaltung und Zukunft ein. Ziel ist es, den Dialog zwischen den Bürger*innen beiderseits der Grenze zu fördern, ihre Bedürfnisse besser zu berücksichtigen und zur Entstehung eines gemeinsamen Lebensraums beizutragen, der auf Austausch, gegenseitigem Verständnis und einem gemeinsamen Zusammengehörigkeitsgefühl zum Gebiet SaarMoselle gründet.
Kulturelle Unterschiede, Sprachbarrieren und unterschiedliche Verwaltungssysteme sind potenzielle Herausforderungen für die grenzüberschreitende Bürgerbeteiligung. Hinzu kommt die Notwendigkeit, auch beteiligungsfernere Bevölkerungsgruppen einzubinden.
 
Angesichts dieser Herausforderungen möchte der Eurodistrict SaarMoselle verschiedene Formate der Bürgerbeteiligung wie einen grenzüberschreitenden Bürger*innenbeirats entwickeln und damit experimentieren. Mit diesem progressiven Ansatz kann ausgelotet werden, welche Methoden am besten auf die örtlichen Gegebenheiten, die Erwartungen der Bewohner*innen und die Einbeziehung beteiligungsferner Kreise abgestimmt sind; zugleich soll so eine klare Verbindung zu den Entscheidungsprozessen der lokalen und grenzüberschreitenden Politiker*innen gewährleistet werden.
 
Die Beiträge und Ideen aus den partizipativen Ansätzen fließen direkt in die Arbeit des Eurodistrict SaarMoselle ein, insbesondere im Rahmen der Erarbeitung seiner Territorialen Strategie 2028-2034, und können so dessen künftige Aktivitäten mitgestalten. Damit tragen sie aktiv zur Schaffung einer kohärenteren und bürgernäheren Grenzregion bei. Letztlich können sie auch für eine größere Nähe zwischen der Versammlung des Eurodistricts, also dessen Entscheidungsgremium, und der Bevölkerung des Grenzraums SaarMoselle sorgen.