Besuch einer Delegation aus Flensburg im Eurodistrict SaarMoselle
Wirtschaftsentwicklung
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Aktuelles - 02 September 2026
Vom 31. August bis zum 2. September 2026 empfing der EVTZ Eurodistrict SaarMoselle eine Delegation aus dem deutsch-dänischen Grenzraum. Ziel war es, den grenzüberschreitenden Austausch zu stärken und Impulse für die deutsch-dänische Grenzregion zu gewinnen.

Die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Flensburg gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH initiierte Delegationsreise war insbesondere der Frage gewidmet, wie grenzüberschreitende Strukturen langfristig aufgebaut und für konkrete Projekte genutzt werden können. 
Für Schleswig-Holstein ist dieser Erfahrungsaustausch von besonderer Bedeutung. In der deutsch-dänischen Grenzregion gibt es derzeit Bestrebungen, einen Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) zu gründen.
Der Eurodistrict SaarMoselle bietet hierfür ein geeignetes Modell, da er seit über 15 Jahren die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Kommunen und Kommunalverbänden aktiv mitgestaltet, um gemeinsame Infrastrukturen und Dienstleistungen zu entwickeln. Insbesondere wurden die im Interreg-Programm geförderten Projekte PRISMA im Bereich der grenzüberschreitenden Raumplanung und PROMETER zur gemeinsamen Wirtschaftsentwicklung mit dem Schwerpunkt des gemeinsamen Standortmarketings vorgestellt.
Auf dem Programm: grenzüberschreitende Mobilität, grenzüberschreitende Wirtschaftsförderung und Standortmarketing, mit Gesprächen in Saarbrücken, Sarreguemines, Saint-Avold und Creutzwald (Communauté de communes du Warndt) sowie bei der IHK Saarland.
Marc Zingraff, Präsident des Eurodistrict SaarMoselle: „Der Austausch mit anderen Grenzregionen ist besonders bereichernd. Über die Besonderheiten der einzelnen Gebiete hinaus stellen wir fest, dass die Herausforderungen oft dieselben sind, sei es in Bezug auf Interkulturalität, Zweisprachigkeit, Mobilität oder auch Wirtschaft. Diese Nähe, die auf natürliche Weise Wechselbeziehungen zwischen unseren Gebieten schafft, macht den Dialog und das gegenseitige Kennenlernen unverzichtbar. Ich hoffe, dass unsere Kollegen an der deutsch-dänischen Grenze sich von unseren Erfahrungen und unserer Arbeit inspirieren lassen können, um ihre eigenen Projekte voranzubringen.“

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