Gesundheit
Funktionaler Raum
Auftaktveranstaltung des Interreg-Projekts MOSAICS

36 Monate Laufzeit, ca. 1,6 Mio. Euro Projektbudget, 6 finanzielle Partner, darunter das saarländische Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit als federführender Partner, plus 15 strategische Partner – das sind die Eckdaten des Projekts MOSAICS. Im Beisein des saarländischen Gesundheitsministers Dr. Magnus Jung sowie des Präsidenten des Eurodistrict SaarMoselle Marc Zingraff fand am 12. Juni 2026 im Kongresszentrum der SHG-Kliniken Völklingen die offizielle Kickoff-Veranstaltung dieses ambitionierten Interreg-Projekts im Bereich Gesundheitskooperation statt. Circa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Fachwelt, aus Politik und Verwaltung sowie der interessierten Öffentlichkeit konnten sich nicht nur über die Inhalte und Ziele des Projekts MOSAICS und einen ersten Zwischenstand unterrichten lassen, sondern auch Einblicke in grenzüberschreitende Gesundheitskooperationen in anderen Verflechtungsräumen Europas gewinnen.
Vorgestellt wurden das deutsch-niederländische Projekt eGesundheitsCard international, die französisch-belgischen Projekte ALCOVE und ZOAST, der Projektentwurf Bridge-Health für den Raum Saar-Moselle sowie eine ganze Reihe von Projekten der österreichischen Initiative Healthacross mit dem grenzüberschreitenden Gesundheitszentrum in Gmünd als Leuchtturmprojekt. Diese Vielzahl an inspirierenden Initiativen wurde mit großem Interesse aufgenommen und bot Anlass für einen angeregten Austausch – im Zwiegespräch zwischen den Teilnehmenden wie auch in der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Moderation von Anne Funk.

Das Interreg-Projekt MOSAICS stärkt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen, so Dr. Magnus Jung. Es trägt dazu bei, einen besseren und wohnortnahen Zugang zu medizinischer Versorgung für die Menschen im Raum Saar-Moselle zu ermöglichen, in einem ersten Schritt im stationären Bereich. Zu diesem Zweck werden zum Beispiel Instrumente zur vereinfachten Abwicklung der Patientenaufnahme und Abrechnung entwickelt und die grenzüberschreitende Kooperation in der Facharztweiterbildung gestärkt.


