Code de l'urbanisme
Der Code de l'urbanisme ist die Sammlung der gesetzlichen und untergesetzlichen Bestimmungen in Frankreich, die sich auf die Raumordnung, die Stadtplanung und die Bodennutzung beziehen. Er regelt insbesondere die städtebauliche Planung, die Bebauungsregeln sowie die Genehmigungsverfahren (Baugenehmigung, Erschließungsgenehmigung usw.).
Er bildet die zentrale Rechtsgrundlage der Stadtplanung in Frankreich. Er bündelt die Gesetze und Vorschriften, die für Planungsdokumente (SCoT, PLU, kommunale Karten) sowie für Entwicklungsmaßnahmen und städtebauliche Genehmigungen gelten. Er wird regelmäßig angepasst, um gesetzliche Entwicklungen zu berücksichtigen, insbesondere im Bereich der ökologischen Transformation und der Begrenzung der Flächenversiegelung.
Er ist in erster Linie mit dem Baugesetzbuch (BauGB) vergleichbar, das die bundesrechtliche Grundlage der Stadtplanung in Deutschland darstellt. Im Unterschied zum französischen System, das in einem einheitlichen Gesetzbuch zentralisiert ist, beruht die Stadtplanung in Deutschland jedoch auf einem föderalen System: Die Länder spielen eine entscheidende Rolle durch ihre eigenen Planungsgesetze (Landesplanungsgesetze) und Planungsinstrumente. Der rechtliche Rahmen ist somit zwischen der Bundes- und der Landesebene aufgeteilt.
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