Die Entwicklung einer gemeinsamen Datenbasis
Mit dem Interreg VI Projekt PRISMA „
Projekt der Raumplanung zur Information und Beobachtung für ein SaarMoselle- Agglomerationskonzept“ im funktionalen Raum Eurodistrict SaarMoselle sollen die Empfehlungen aus dem MORO-Projekt angegangen und eine Strukturierung und Verstetigung der Zusammenarbeit ermöglicht werden, so dass gemeinsam auf der Grundlage eines „
Agglomerationskonzepts“ der grenzüberschreitende Ballungsraum SaarMoselle entwickelt werden kann.
Zur Entwicklung eines Agglomerationskonzepts werden grenzüberschreitende Daten zur Untersuchung des Raums benötigt. Nur so können wichtige Strukturen, Verflechtungen und Entwicklungstendenzen erfasst werden. Lokale grenzraumspezifische Daten sind jedoch nicht immer verfügbar. Deshalb ist ein Ziel des Projekts eine Bestandsaufnahme relevanter Datenquellen und Planungsdokumente sowie eine Koordinierung und Analyse der Datensätze. So werden im Rahmen des Projekts auf dieser Plattform Daten für das PRISMA-Gebiet gesammelt und aufbereitet. Diese Datenbasis soll langfristig fortgeführt und erweitert werden, um relevante grenzüberschreitende Daten liefern zu können. Folgende Themen werden im Rahmen des Projekts PRISMA behandelt:
- Demographie
- Landnutzung
- Wohnraum
- Arbeitsmarkt
- Wirtschaftsflächen
- Mobilität
- Klimaanpassung
Untersuchungsgebiet
Da es sich bei dem Projekt PRISMA um ein Raumplanungsprojekt handelt, umfasst das Untersuchungsgebiet drei raumplanerische Gebietseinheiten:
- Der Regionalverband Saarbrücken, der für die Flächennutzungsplanung zuständig ist
Sowie zwei Gebiete der "Schéma de cohérence territoriale" (kurz SCoT), auf französischer Seite:
- Sarreguemines
- Val de Roselle
Obwohl der französische Gemeindeverband des Pays de Bitche kein Mitglied des Eurodistrict SaarMoselle ist, gehört dieses zum Hauptuntersuchungsgebiet des Projekts PRISMA, da sich das Gebiet des Syndicat Mixte de l'Arrondissement de Sarreguemines über das Gebiet der Communauté de Communes du Pays de Bitche erstreckt und somit in derselben Planungsverantwortlichkeit im Rahmen des SCoTs unterliegt.