
Vom 30. September bis zum 2. Oktober 2026 nahm der Eurodistrict SaarMoselle an einem Vernetzungstreffen im Rahmen der zweiten Phase des Programms Common Ground (2026–2027) teil, das sich der grenzüberschreitenden Bürgerbeteiligung widmet. Das Treffen fand in der EuroRegion Spree-Neiße-Bober statt und wurde von der Robert Bosch Stiftung unterstützt. Es brachte die vier am Programm beteiligten Grenzregionen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und bewährte Praktiken miteinander zu teilen.
Die Teilnehmenden hatten zunächst Gelegenheit, sich kennenzulernen und die Gastgeberregion zu entdecken. Dazu gehörten unter anderem ein Ausflug in den Spreewald sowie ein Besuch der grenzüberschreitenden Region Guben (Deutschland) und Gubin (Polen).
Anschließend stellten die Partnerregionen den aktuellen Stand ihrer Ansätze zur Bürgerbeteiligung vor. Der Austausch ermöglichte es, die unterschiedlichen Vorgehensweisen miteinander zu vergleichen und gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren. Der Eurodistrict SaarMoselle berichtete zudem über seine Erfahrungen mit der grenzüberschreitenden Bürgerbeteiligung und stellte die ersten Entwicklungen seines Grenzüberschreitenden Bürger*innenbeirats 2026–2027 vor.Die Beteiligung der Mitglieder des Common-Ground-Advisory-Boards bot den Partnern darüber hinaus die Möglichkeit, Rückmeldungen und Anregungen für die Weiterentwicklung ihrer jeweiligen Projekte zu erhalten.
Im Rahmen eines gemeinsamen Formats zum Austausch von "Best Practices" stellten die verschiedenen Regionen ihre Initiativen vor und teilten die Erkenntnisse aus ihren bisherigen Erfahrungen. Der Eurodistrict SaarMoselle präsentierte dabei insbesondere verschiedene Ansätze zur grenzüberschreitenden Bürgerbeteiligung.
Der Austausch verdeutlichte die Vielfalt der Ansätze in den beteiligten Regionen, machte aber auch gemeinsame Herausforderungen sichtbar: unterschiedliche Bevölkerungsgruppen für die Beteiligung zu gewinnen, den Dialog über Grenzen hinweg zu fördern und sicherzustellen, dass die Beiträge der Bürger*innen tatsächlich in politische Entscheidungsprozesse einfließen.Abschließend konnten die Teilnehmenden das Handbuch zur grenzüberschreitenden Bürgerbeteiligung kennenlernen und sich über die Perspektiven einer weiteren Zusammenarbeit zwischen den am Programm Common Ground beteiligten Regionen austauschen.© Fotos: Manuel Frauendorf