Aktuelles - 22 Oktober 2026
Am 20. Oktober 2026 lud der Eurodistrict SaarMoselle zu einer Konferenz ein, die sich mit den Herausforderungen und Perspektiven der grenzüberschreitenden Mobilität befasste. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts PRISMA statt, das durch das Programm Interreg VI Großregion gefördert wird.
Die Mobilität stellt eine zentrale Herausforderung für die Entwicklung des grenzüberschreitenden Verflechtungsraums SaarMoselle dar. Während die Wege zwischen Frankreich und Deutschland für viele Menschen zum Alltag gehören, bleibt die Verbesserung der Verkehrsverbindungen zwischen beiden Seiten unseres Gebiets entscheidend, um den Austausch zu erleichtern und die grenzüberschreitende Integration zu stärken.Vor diesem Hintergrund brachte die Konferenz mehr als 60 Vertreter*innen von Institutionen sowie Fachleute aus dem Mobilitätsbereich von beiden Seiten der Grenze zusammen, um sich über die Herausforderungen und Perspektiven zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Verkehrs auszutauschen. Die thematischen Diskussionen befassten sich insbesondere mit den Schienenverbindungen und ihrer Anbindung an das überregionale Schienennetz, den Straßenverbindungen und multimodalen Verkehrsknotenpunkten, grenzüberschreitenden Tarifen und der Einbindung der Verkehrsnetze in Routenplaner sowie dem Ausbau grenzüberschreitender Radwege.
Ein weiterer Höhepunkt der Konferenz war eine Podiumsdiskussion mit Sebastian Thul, Staatssekretär des Saarlandes, Marc Zingraff, Präsident des EVTZ Eurodistrict SaarMoselle, Gilbert Schuh, Vizepräsident des Département Moselle, sowie Herrn Berberich, Beigeordneter der Landeshauptstadt Saarbrücken.
In der Podiumsdiskussion unterstrich Marc Zingraff, Präsident des EVTZ Eurodistrict SaarMoselle, den Charakter des Grenzgebiets als gemeinsamer grenzüberschreitender Verflechtungsraum, in dem der Austausch über die Grenze hinweg zum Alltag der Menschen gehört. Ob Arbeit, Studium, Einkaufen, Freizeit oder freundschaftliche und familiäre Beziehungen – das Leben findet auf beiden Seiten der Grenze statt. Er hob hervor, dass dieser gemeinsame Lebensraum nur dann gut funktionieren kann, wenn die Menschen sich einfach, effizient und nachhaltig über die Grenze hinweg fortbewegen können.Mit dem Projekt PRISMA setzt der Eurodistrict SaarMoselle sein Engagement für eine abgestimmte grenzüberschreitende Planung fort. Ziel des Interreg-Projekts ist es, den grenzüberschreitenden Verflechtungsraum SaarMoselle als Ganzes besser zu erfassen und die grenzüberschreitende Koordinierung der Raumplanungsprozesse auf dieser Ebene zu stärken.
