Einrichtung einer Plattform für den Austausch und das grenzüberschreitende Notfallmanagement zwischen dem Saarland und Moselle-Est
I. Die Partnerschaft
Projektträger: Hôpital Marie-Madeleine (Forbach).
Partner des Projektes:
- Rettungszweckverband Saar (Bexbach),
- Communauté d'Agglomération Sarreguemines Confluences.
II. Vorstellung des Projektes
Projektbeschreibung
Zu den Themen, die in diesem Projekt Gegenstand gemeinsamer Überlegungen der Akteure des Gesundheitsbereichs von Moselle-Est und aus dem Saarland sein könnten, gehören:
- Erstellung von Karten mit den Begrenzungen der Versorgungsbereiche,
- Erstellung eines Pflichtenhefts zur Entwicklung der Kommunikationsmittel zwischen den verschiedenen Leitstellen,
- Erstellung eines Pflichtenhefts für die Entwicklung einer zweisprachigen
medizinischen Dokumentation,
- Erstellung eines Pflichtenhefts, um Inhalt und Auswahl des Datenträgers
für die Patientenakte festzulegen,
- Erstellung eines Pflichtenhefts, um die Inhalte der Weiterbildung der Ärzte
und Sanitäter im Rahmen der Versorgung der grenzüberschreitenden
Notfälle zu beschreiben,
- Bedarfsstudie zur Erfassung der Investitionen, die notwendig sind, um eine
grenzüberschreitende Plattform für die Versorgung der Notfälle zwischen
dem Saarland und Moselle-Est einzurichten.
Zeitplan für die Durchführung: September 2006 bis Juni 2008
III. Projektziele und Interesse für die Metropole
Die in diesem Projekt geplanten Maßnahmen können dazu beitragen, die trennende Wirkung der Landesgrenze in der notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung zu überwinden. Eine koordinierte, auf die Ressourcen beiderseits der Grenze zurückgreifende Notfallversorgung wird zu einer schnelleren, effektiveren Patientenversorgung im Grenzgebiet führen und letztlich dazu beitragen, gesundheitliche Schäden zu reduzieren und in lebensbedrohlichen Notfällen Leben zu retten.
Ziel ist es, mit Hilfe der Schlussfolgerungen aus diesen Arbeiten mittelfristig eine reale Plattform für den Austausch und die Versorgung grenzüberschreitender Notfälle im Saarland und in Moselle-Est einzurichten.
Ziel dieses Projektes ist die Beschreibung der Voraussetzungen, welche es ermöglichen, die Patienten diesseits und jenseits der Grenze besser zu versorgen, durch Verringerung der Wartezeit im Notfall, durch Angleichung der medizinischen Praxis, durch Optimierung der Ausstattung und die Weiterbildung der Ärzte und Sanitäter.




