Einrichtung eines Energie-Zentrums auf dem Carreau Wendel

 

 

I. Projektträger: Syndicat Mixte pour la Gestion et création du Musée La Mine

(Zweckverband für die Verwaltung und Bildung des Museums La Mine)

 

 

Partner des Projektes auf der technischen Ebene:

- Betriebe,

- Forschungslabore, ADEME (Agence de l'Environnement et de la Maîtrise de l'Energie),

- DIREN (Directions régionales de l'environnement) ,

- AREL (Agence Régionale de l'Environnement en Lorraine),

- ALPHEA (Pôle de compétences sur l'hydrogène et ses applications),

- CRITT Bois Lorraine(Centre Régional d'Innovation et de Transfert de Technologie,

- TRAME Grand Est (projets biogaz).

 

 

 

II. Vorstellung des Projektes

 

 

Projektbeschreibung

Als größter und einziger vollständig erhaltener Bergbaustandort in Frankreich stellt das Bergbaumuseum Carreau Wendel LA MINE mit seiner Lage im Herzen Europas eines der wichtigsten Zentren für die Aufwertung des industriekulturellen Erbes und Entwicklung dar, gestützt auf die Bereiche Kultur, Tourismus und Wirtschaft. Seine neueste, in Europa einzigartige Präsentation bringt einem breiten Publikum die unterirdische Welt des Kohlebergbaus im 21. Jahrhundert nahe. Eines der beliebtesten Themen in diesem Zusammenhang ist Energie, denn Kohle als Energiequelle hat unsere Region entscheidend geprägt.

Bei diesem Projekt geht es darum, das Transformatorenhaus auf dem Gelände des neuen Museumsgebäudes La MINE in ein Energie-Zentrum umzubauen. Es wird im Volksmund „bâtiment énergie" („Energiegebäude") genannt, da dort der Strom für den Standort erzeugt wurde. Kein anderer Standort in einem Umkreis von mehr als 200 km ist in der Lage, das Thema Energie so zu bearbeiten und zu entwickeln wie das Carreau Wendel, und dies an einem so symbolträchtigen Ort wie dem „Energiegebäude".

 

Einem breiten Publikum soll auf wissenschaftliche und gleichzeitig spielerische Weise das Thema Energie von den Anfängen bis in die Zukunft nahe gebracht werden, so wie es dies bisher in der Region nicht gibt. Es soll aber auch ein von Fachleuten gestaltetes „Schaufenster für neue Energien" geschaffen werden.

 

Geplant sind also spielerische und pädagogische Dauerausstellungen, die sich hauptsächlich aus interaktiven Elementen zusammensetzen, die verschiedene Energieformen (Strom, fossile Energie, erneuerbare Energien, neue Energien...) vorstellen und allgemeinverständlich erklären und sich an das gesamte grenzüberschreitende Publikum richten.

 

 

Zeitplan für die Einführung: 2008 bis 2011

 

 

 

III. Projektziele und Interesse für die Metropole

Das geplante Zentrum soll die Verbraucher für einen vernünftigen Umgang mit Energie bzw. Energieeinsparungen sensibilisieren und darüber hinaus ein regelrechter „Show-room" werden, in dem einem möglichst breiten Publikum (auch Fachleuten) die technischen Entwicklungen im Energiebereich nahe gebracht werden.

 

Dank seines großzügigen Raumangebotes und seiner Lage im Herzen der deutsch-französischen Metropole kann das Museum Seminare, Tagungen und internationale Aufenthalte aber auch Klassenfahrten anbieten und so gemeinsam mit seinen kulturellen, technischen und finanziellen Partnern eine weitere touristische Aktivität zum Wohle der gesamten grenzüberschreitenden Region schaffen.

 

LA MINE nimmt einen Spitzenplatz unter den touristischen Standorten ein und spielt daher auch in dem Vorhaben zur Schaffung einer grenzüberschreitenden Route der Industriekultur auf Ebene der Metropole, die verschiedene saarländische und mosellanische kulturelle Standorte verbinden soll, eine herausragende Rolle.

 

Die Schaffung eines Europäischen Energie-Zentrums direkt am Standort von LA MINE wird die Attraktivität des Museums und damit der grenzüberschreitenden Agglomeration und der Region anhand eines attraktiven Produkts in Verbindung mit Innovation insgesamt steigern. Die Herausforderung des Strukturwandels wird damit auf optimale Weise angenommen.

 

Darüber hinaus wird dieses Projekt zur Entwicklung des Gaststätten- und Beherbergungsgewerbes beitragen.


@ EuroDistrict 2007 | Impressum | realisation ktp concept