Velo visavis

Umsetzung eines fahrradtouristischen Rundweges in der Metropole

 

I. Die Partner


 

Projektträger: Communauté d'Agglomération Sarreguemines Confluences

 

 

Projektpartner :

 

- Regionalverband Saarbrücken,

- Saarpfalz-Kreis,

- Communauté d'Agglomération Forbach Porte de France,

- Communauté de Communes de l'Albe et des Lacs,

- Communauté de Communes de Freyming-Merlebach,

- Communauté de Communes du Pays Naborien,

- Communauté de Communes du District Urbain de Faulquemont,

- Communauté de Communes du Warndt.

 

II. Projektpräsentation

 

 

Projektbeschreibung 

 

Die aktuelle Entwicklung der Nachfrage im Tourismus- und Freizeitbereich bieten in der Region besondere Möglichkeiten für ein aktives touristisches Angebot.

 

Das Radfahren dient heute verstärkt als Freizeitbeschäftigung und Entdeckungsmöglichkeit sowie als Fortbewegungsmittel in der Stadt, wenn die Infrastruktur existiert und die Topographie dafür geeignet ist.

 

Die starke Nachfrage, die Dynamik des Vereinslebens, die Entwicklung der Freizeitmöglichkeiten und der Umweltgedanke sind Faktoren, die diese Beliebtheit erklären.

 

Ferner verfügt unser grenzüberschreitender Raum über weiträumige natürliche Räume und zahlreiche grenzüberschreitende kulturelle Angebote. In Kombination bilden diese eine solide Basis für die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Radwegenetzes.

Der Saarpfalz-Kreis, der Stadtverband Saarbrücken, die Communautés d'Agglomération de Sarreguemines und von Forbach sowie die Communautés de Communes de l'Albe et des Lacs und von Freyming-Merlebach haben bereits in einer ersten Phase mit der Planung und Umsetzung von Radwegen begonnen.

 

Die drei anderen Partner, die Communautés de Communes du Warndt, du Pays Naborien und der District Urbain von Faulquemont beschäftigen sich momentan mit der Planung ihrer Strecken, um sich in der Zukunft dem realisierten Netz anzuschließen.

 

Das Ziel des gesamten Projektes ist der Aufbau eines Radrundweges mit einer Länge von ungefähr 400 km, der das Gebiet dieser sieben Gebietskörperschaften durchquert.

 

Die Umsetzung des Projektes sollte in zwei Phasen erfolgen. In einer ersten Phase soll ein grenzüberschreitender Hauptrundweg, der die wichtigsten städtischen Zentren des grenzüberschreitenden Raumes verbindet, entwickelt werden. In einer zweiten Phase sollen Transversalen entstehen, die als ergänzende Rundwege dienen, aber auch, die es ermöglichen, von überall wieder auf die Hauptstrecke zu kommen.

 

Das gesamte geschaffene Netz verfügt über ein einheitliches und attraktives Markierungs- und Beschilderungssystem, mit dem die Benutzer einfach und bequem die Strecke erkennen können.

 

Indem der Rundweg Standorte wie die Völklinger Hütte, das Museum „La Mine", den Steingutrundgang, oder weitere industrielle Standorte, die noch immer in der Kunststoffindustrie oder Petrochemie aktiv sind, verbindet, bildet er die Anfänge einer historischen Straße der Industriekultur in der Region.

 

Gesamtlänge des Rundweges: ungefähr 330 km

Länge der Transversalen: ungefähr 100 km

 

 

 

Zeitplan der Umsetzung : 2007 bis 2010

 

 

III. Zielsetzung des Projektes und Interesse im Rahmen des Metropolprojektes

 

Die Partner des Projektes « Vélo visavis » und Mitglieder der Metropole Saarbrücken-Moselle Est möchten die Attraktivität unseres grenzüberschreitenden Raumes allgemein und insbesondere im touristischen Bereich steigern.

 

Tatsächlich ist das oberste Ziel des Projektes, den Tourismus im grenzüberschreitenden Raum Saarbrücken-Moselle Est dauerhaft zu fördern.

 

Die Partner beabsichtigen, das gegenwärtige Freizeitangebot auf dem Metropolgebiet zu verbessern und den aktiven Tourismus in der Region zu verstärken, indem sie sich auf die industrielle Vergangenheit und den natürlichen Räumen unseres Gebietes stützen. Für die Partner geht es darum, diesen grenzüberschreitenden Raum im Rahmen der interregionalen touristischen Vermarktung zu positionieren.

 

Die Tourismusförderung ist in unserer Region ebenfalls wesentlicher Bestandteil eines Wirtschaftsförderungsprogrammes, das hauptsächlich die Bewältigung des Strukturwandels zum Ziel hat.

 

Bei der Realisierung eines zusammenhängenden Fahrradrundweges und der Verbindung der Gesamtheit der metropolitanischen Standorte, wird es darum gehen, die Ähnlichkeiten und die Lebensgemeinschaft des Raumes Saarbrücken-Moselle Est, besonders die landschaftlichen Vielfältigkeiten, die seinen Reichtum ausmachen, hervorzuheben.

 

Die Verbesserung des Freizeitangebotes bewirkt eine Zunahme der Touristenzahlen an den befahrenen Standorten, die oft bereits durch ihre eigene Attraktivität Erfolg haben. Eine fahrradtouristische Verbindung wird dennoch ein neues Publikum anziehen.

 

Die Partner sind sich bewusst, dass das Netz „Vélo visavis" dazu beitragen wird, die Erreichbarkeit der Städte und Dörfer des Metropolraumes zu verbessern - sowohl für Freizeitaktivitäten als auch um Bürgerdienste in Anspruch zu nehmen.

 

Politische Beweggründe für dieses Projekt fehlen nicht. Damit werden neue Beziehungen zwischen den Einwohnern des Metropolraumes gefördert, die zur Identifikation mit einem gemeinsamen grenzüberschreitenden Raum führen. Auch werden ein gemeinsames Lebensumfeld durch die Verwirklichung infrastruktureller Einrichtungen und die Zugehörigkeit zu einem gemeinsamen Solidaritätsraum geschaffen.

 


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