Internetbasierter Freizeitführer

 

I. Die Partnerschaft

 

 

 

 

Projektträger : Zukunft SaarMoselle Avenir

 

 

 

Projektpartner :

- Regionalverband Saarbrücken

- Landeshauptstadt Saarbrücken,

- Communauté d'Agglomération Forbach Porte de France,

- Communauté d'Agglomération Sarreguemines Confluences,

- Communauté de Communes de l'Albe et des Lacs,

- Communauté de Communes de Freyming-Merlebach,

- Communauté de Communes du Pays Naborien,

- Communauté de Communes du District Urbain de Faulquemont,

- Communauté de Communes du Warndt.

 

 

II. Vorstellung des Projekts

 

 

 

Projektbeschreibung :

 

Die Region befindet sich mit regionalen, grenzübergreifenden Projekten in einem Prozess der Stärkung des Zusammenhaltes und der Entstehung einer gemeinsamen Identität. Dieser Prozess soll durch einen regionsweiten internetbasierten Freizeitführer gefördert werden. Er soll die Region als Urlaubs- und Freizeitregion für Touristen, Einheimische und die Medien vorstellen aber auch eine Pilotfunktion für die Kooperation und Vernetzung der touristischen Akteure in der Region haben.

Das vorliegende Konzept umfasst Struktur, Inhalt, Funktionen sowie Pflege und Aktualisierung der Internetseite. Es wurde auf fachlicher Ebene abgestimmt. Eine Arbeitsgruppe mit Touristikern der Region wird das Projekt auch in Zukunft begleiten.

Der Freizeitführer soll als Einstieg in die Region dienen und eine Übersicht über die Besonderheiten der Region geben. Er steht damit als Dach über den bereits vorhandenen touristischen Seiten der Gemeindeverbände, geht aber nicht so sehr ins Detail wie diese.

 

A) Anforderungen

Es werden verschiedene Anforderungen an Inhalt, Technik und Grafik gestellt.

Der Inhalt sollte zwei- bzw. dreisprachig sein und regelmäßig aktualisiert werden. Der Freizeitführer soll Anregungen und Abwechslung bieten.

Die technische Gestaltung der Website muss eine einfache und übersichtliche Struktur, „kurze Wege" zu Informationen und angemessene Ladezeiten beinhalten.

Es ist ein stimmiges, unaufdringliches und angenehmes Design, mit stimmungsvollen Bildern und knappen, prägnanten Texten anzustreben. Wenige unterschiedliche Farben und grafische Elemente ermöglichen es, sich schnell auf der Seite zurechtzufinden.

 

 

 

B) Aufbau und Inhalt

Eine nutzerfreundliche Navigation leitet logisch von einem übergeordneten Thema zu Details.

 

Bereits beim Aufrufen der Startseite soll eine klare Strukturierung erkennbar sein: Der Besucher findet hier neben grundsätzlichen Informationen wie Impressum und Sprachauswahl ein Feld mit Tipps und ein weiteres zum Thema regionale Küche sowie die Navigationsleiste, in der sich die gesamte, in Gruppen zusammengefasste touristische Produktpalette mit Verlinkungen zu einzelnen Themen befindet. Bisher sind für den Freizeitführer sechs Navigationspunkte vorgesehen:

- Region,

- Industriekultur,

- Kunst und Geschichte,

- Natur und Freizeit,

- Veranstaltungen,

- Special Highlights.

 

 

Der Navigationspunkt Region wird in drei Unterpunkte aufgeteilt: die Region SaarMoselle, die Gemeinden und das Umland.

Die Navigationspunkte Industriekultur, Kunst & Geschichte, Natur & Freizeit enthalten die Bereiche „Highlights" und „weitere Attraktionen". Die Highlights werden nach bestimmten Auswahlkriterien festgelegt und sind Empfehlungen für die Besucher der Internetseite, die keine gezielten Angebote suchen. Jeder Gemeindeverband soll in mindestens einem Navigationspunkt der Sehenswürdigkeiten vertreten sein. Die „weiteren Attraktionen" stehen ergänzend zu den Highlights auf einer eigenen Unterseite. Welche Sehenswürdigkeiten und Angebote zu den Bereichen „Highlights" und „weitere Attraktionen" gehören, entscheiden die Mitglieder der Lenkungsgruppe gemeinsam und kundenorientiert.

Im Navigationspunkt „Veranstaltungen" gibt es auch einen Bereich „Highlights" sowie Links zu lokalen und regionalen Veranstaltungskalendern. Hier besteht ein sehr hoher Pflegeaufwand, da Terminankündigungen zwingend aktuell sein müssen.

Mit den Special Highlights werden bestimmte Zielgruppen angesprochen. Folgende Untermenüpunkte sind geplant: „für Kinder", „für Grenzgänger", „für Romantiker" und „an Regentagen".

 

 

Die sechs Navigationspunkte sind mit einer Übersichtskarte über die Angebote verbunden. Die Karte dient zur Verortung der Highlights der Region. Der Besucher kann über einen Link direkt vom Angebot zur Karte springen. Die Karte ist auf mehreren Wegen ansteuerbar:

1. Auswahl eines speziellen Angebotes,

2. Auswahl einer Kategorie,

3. Im Navigationspunkt „Region" gibt es die Möglichkeit, sich alle Highlights aus allen

Kategorien anzeigen zu lassen.

Die einzelnen Navigationspunkte werden über gängige touristische und international bekannte Piktogramme in der Karte symbolisiert.

Die Karte muss eine Zoomfunktion besitzen, übersichtlich und aktualisierbar programmiert werden.

 

 

Die Startversion des Freizeitführers soll einfach und überschaubar sein sowie mit wenigen Navigationspunkten starten. Wenn er sich etabliert hat und von den Zielgruppen angenommen wird, kann er sukzessive erweitert werden. Folgende Erweiterungen sind angedacht:

- Gastronomieverzeichnis,

- Touristische Produkte im Zuge des TGV-Anschlusses,

- Interaktivität (aktive Beteiligung der Besucher),

- GPS - Daten zum Download.

 

 

Im Servicebereich findet der Gast Kontaktdaten, Suchfunktion und Links.

 

 

 

C) Umsetzung

Die Umsetzung des Freizeitführers erfolgt in den Stufen Vorbereitung - Programmierung - Pflege.

Alle drei Phasen werden durch die Arbeitsgruppe begleitet, die in inhaltlichen und strategischen Fragen bei der Auswahl der Attraktionen, der Weiterentwicklung und Vermarktung des Freizeitführers beraten wird.

 

Die Vorbereitung umfasst die Recherche nach Highlights, weiteren Attraktionen und Veranstaltungen. Texte werden in ein einheitliches Erscheinungsbild gebracht oder ggf. für manche Attraktionen neu geschrieben. Alle Texte müssen professionell übersetzt werden.

Das Layout wird auf Grundlage dieses Konzeptes und des neuen Corporate Designs der Metropolregion entworfen.

Die Programmierung übernimmt eine professionelle Internetagentur.

Um den Freizeitführer selbständig zu pflegen, wird Personal im Umgang mit dem Content Management System geschult.

 

Diese Pflegeaufgaben sollten zentral und von nur einer Person bearbeitet werden. Eine eigene Stelle beim Kooperationsbüro oder einem der Partner ist geplant. Finanziert werden soll diese Stelle zunächst für drei Jahre zum Teil über Fördergelder aus dem Metropol-Projekt und der EU, der Rest über die Partner.

 

 

D) Zeitplan

Nach der abschließenden Abstimmung des Konzeptes im September wird eine Ausschreibung für die Gestaltung des Führers stattfinden. Der Zeitplan sieht vor, den Freizeitführer bis Frühling 2008 ins Internet zu stellen. Er wird anschließend vervollständigt werden, zum Beispiel durch die Förderung aber auch zukünftige Vermarktung gemeinsamer grenzüberschreitender touristischer Produkte und technische sowie finanzielle Begleitung bis 2010.

 

 

III. Projektziele und Interesse für die Agglomeration

 

Dank dieses Projektes wird der Prozess des Zusammenhalts und der Bildung einer gemeinsamen Identität unterstützt.

Dieser Führer hat ebenfalls Pilotfunktion für die Kooperation und die Vernetzung touristischer Akteure der Region.

 

Die Partner des Projektes, Mitglieder der Metropole Saarbrücken-Moselle Est, beabsichtigen außerdem, die Attraktivität unseres grenzüberschreitenden Raumes allgemein und im touristischen Bereich zu verstärken. Dieses leisten sie durch die dauerhafte Förderung des Tourismus in unserem grenzüberschreitenden Raum Saarbrücken-Moselle Est, mit Hilfe dieses gemeinsamen Führers.

 

Die Tourismusförderung in unserer Region ist ebenfalls wesentlicher Bestandteil eines Wirtschaftsförderungsprogrammes, das hauptsächlich die Bewältigung des Strukturwandels der Region zum Ziel hat.

 


@ EuroDistrict 2007 | Impressum | realisation ktp concept