Eurodistrict Saarmoselle
 

ÖPNV

Grenzüberschreitenden ÖPNV in SaarMoselle

 

Visuel symposium transports

Eine Verkehrsstudie zum Gebiet des Eurodistricts SaarMoselle von 2012 brachte frappierende Ergebnisse: Nur 1% der Einwohner nutzen den ÖPNV für ihre grenzüberschreitenden Fahrten. Wäre das Angebot jedoch besser, wären 15% der Befragten zum Umstieg auf den ÖPNV bereit. Es liegt also offensichtlich daran, dass das derzeitige Angebot unzureichend ist, dass Fahrten in der Grenzregion um den Ballungsraum Saarbrücken hauptsächlich mit dem MIV zurückgelegt werden.

 

Da der Eurodistrict diese Situation nicht auf sich beruhen lassen und außerdem im Bereich Dienstleistungen und Zentralität mit anderen europäischen Grenzregionen gleichziehen möchte, führt er seit 2012 verschiedene Maßnahmen im Bereich ÖPNV durch: Reaktivierung der grenzüberschreitenden Buslinie MS1, Vorbereitungen zu einem vergleichbaren Projekt zur Linie MS2, Überlegungen zu einem grenzüberschreitenden Ticketing-System und zu einer ÖPNV-Verbindung mit eigener Fahrspur zwischen Saarbrücken und Forbach, ergänzt durch eine kleine und große Schleife, etc.